After Party (2 Kommentare, 30. Juli 2008)

Es war eine geile Party. Coole Leute. Gute Musik. Genug zu trinken. Doch auch die schönste Party geht einmal vorbei und auf eine erholsame Nacht folgt eine der ekelhaftesten Sachen, in der Hierarchie knapp unter ausgekotzten Kadavern unserer Katze, die es gibt. Das Aufräumen.

Nicht dass es reichen würde, dass die Leute ihre Kippen im ganzen Raum verteilen, hinaschen wo sie wollen, Bier verschütten, Flaschen kaputtschlagen und Essen durch den Raum werfen, mach ich ja auch, abgesehen vom Rauchen, nein, dann gibt es noch die extra coolen die doch unbedingt auf den Gang kotzen müssen, 2m vor der Toilette. Ja, das ist cool. Auf so was steh ich. Dumm is auch, das diese dann immer zu blöd sind das selber sauber zu machen.

Stress? Wer? Ich? Fu!

Wir, also Meike, Bene, Raphi und ich, haben also diesen hübschen Raum gereinigt. Bisschen Musik angemacht, n paar Reste gegessen. Ich pack so n paar halbvolle Chipstüten in den Müllsack, da hab ich eine Idee.

„Hey, wollen wir vielleicht den Müll trennen?“

Kurze Stille.

Bene: „Mülltrennung? Schmarn. Für was denn?“

Raphi: „So ein Blödsinn. Wir stellen einfach die Müllsäcke vorne zu den Tonnen.“

„Hmmm… von mir aus.“

Gesagt, getan. Juze aufgeräumt, Säcke da hin gestellt, heimgefahren.

Zwei Tage später Schlüssel abgegeben. So n großer Kerl hat ihn angenommen.

„Hey, da is beim Kicker ein Spieler abgebrochen.“ – Hat ihn nicht interessiert.

„Du, is der Müll von euch?“

Mist.

„Äh… äh…. Öh… äh… Ja?“

„Geh den doch bitte noch entsorgen.“

„Geht klar.“ Fu!

Na gut. Da stand ich dann 5 Minuten später vor den Recycling Containern. Vor mir zwei Säcke voller durchgemischtem Müll. Als ich die ersten halb-vollgekotzten Servietten rausholte klangen so ein paar Worte in meinem Kopf nach.

„Mülltrennung? Schmarn. Für was denn?“

Ja, genau. Für was denn Mülltrennung? Ich versuchte mich auf irgendwas anderes zu konzentrieren. Auf alles, nur nicht auf den brechreizverursachenden Gestank der aus den Untiefen dieses Monsters zu mir hinauf drang. Angela Merkels Poritze ist, höchstwahrscheinlich (denn wer will das schon erfahren?), ein Witz dagegen.

So zog ich dann Stück für Stück halbleere Energy-Drink-Dosen, Kippen, Becher mit seltsamen Flüssigkeiten, verdreckte Servietten, Apfelbutzen, voll gekotztes Klopapier und ähnlichen Mist aus den Säcken.

„So ein Blödsinn.“

Ja, ich weiß. Mülltrennung is echt Blödsinn. Gott, zum Glück hört keiner auf mich.

Mathematik der Liebe (1 Kommentar, 29. Juli 2008)

Die Liebe beginnt meist mit einer Äquivalenz von Termen zweier Personen ungleichen Geschlechts, nennen wir sie die Variablen A und B. A wird B zugeordnet oder durch Achsenspiegelung oder Drehung auf B abgebildet (oder umgekehrt). Für A und B sind zuerst die Größen des jeweils anderen relevant. An erster Stelle stehen Volumen, Oberfläche und Flächeninhalt. Je nach Sichtweise an anderen Koordinaten und in unterschiedlicher Proportionalität. Falls die Summe der beiden positiv ist, können Verknüpfungen von Gleichungen und Ungleichungen vorgenommen und Relationen aufgebaut werden.

Sobald A und B eine gemeinsame Grundmenge G gefunden haben, können sie diese analysieren und eventuell beginnen sich zu tangieren. Jetzt gewinnen eine der Größen A’s und zwei Größen B’s (die äquivalent sind und über eine Achse gespiegelt werden können) an Bedeutung. A stellt eine Gerade (eher Strecke, da eine Gerade unendlich lang ist) auf, je höher der Betrag des Vektors desto mehr freut sich B. Zwei Kreise B’s besitzen einen Radius r und eine Höhe h, auch hier gilt, je größer die Beiden, desto mehr freut sich der andere. Auch die Potenzen A’s und B’s sind wichtig, vor allem aber die von A. Ist diese zu klein oder gleich Null so muss mit Potenzfunktionen nachgeholfen werden. A und B beginnen nun mit einer Kurvendiskussion die sich hauptsächlich auf B bezieht.

Daraufhin beginnen A und B sich ihre Kleidung zu subtrahieren. Die Gerade A’s wird nun hochintegriert. Die gleichen Schenkel B’s werden in einem (rechten) Winkel u gespreizt. In einem Dreieck B’s liegt ein Kegel V, dieser wird mit der Geraden A’s geschnitten. Je größer die Schnittmenge desto positiver das Ergebnis. Nun geht A auf die Suche nach dem Punkt G, der auf der x-Achse des Kegels liegt, um den Extrempunkt (auch Höhepunkt genannt) B’s zu erreichen. A findet ihn auch so.

Durch mehrfaches Ausprobieren kann eine gewisse Monotonie des Vorgangs entstehen, diesem kann durch Addition weiterer Variablen abgeholfen werden. Falls A und B sich aber verrechnen, multiplizieren sie ihre Summe mit 1,5 und schaffen so eine Unbekannte C. Das nennt man dann einen Kalkulationsfehler.

On - line (0 Kommentare, 29. Juli 2008)

Peace.

Wir ( Ich, im Moment noch) sind wieder online. Man weiß nicht was schief lief. Egal. Wir sind back. Freut euch. Wir ( Ich ) tuns auf jeden Fall. Have fun reading!