Du sitzt auf mir (0 Kommentare, 27. Oktober 2008)

Du sitzt auf mir. Schaust mir, über deine Schulter hinweg in die Augen. Grinst keck. Wendest dich wieder dem Laptop zu.

Ich streiche mit meinen Fingerspitzen deinen Nacken. Beobachte wie ein Schauer durch deinen Körper läuft und sich die blonden, kleinen Härchen aufstellen. Beuge mich vor, inhaliere deinen Duft und streiche mit meiner Nase über die sanfte, erregte Haut.

Meine Hand beginnt sanft deinen Nacken zu kneten. Du schließt die Augen, entspannst dich. Ich höre ein leises Seufzen über deine Lippen streifen. Deine Hände legen sich ruhig auf deine Schenkel.

Meine Hand wandert ein wenig runter und die zweite schließt sich an, die Gegend um deine Schulterblätter zu massieren -

„Hör nicht auf.“, dringt es leise an mein Ohr.

- Wandern weiter runter. Und weiter runter. Du streckst dich ein wenig. Ich bin an deinen Hüften angekommen. Halte inne.

Lausche deiner Atmung. Gleichmäßig. Genüsslich. Du befeuchtest deine Lippen. Meine Hände wandern den Hosenbund entlang. Zu deinem Bauch. Ich ertaste ein bisschen Speck, darunter Muskeln. Finde dein kleines Bauchlöchlein. Kitzel kurz. Streiche mit meinen Händen nach oben.

Finde die ersten zarten Rippen, noch eine, noch eine. BH-Ansatz. Ich mache kurz Halt. Warte. Du hältst die Luft an. Zart wie ein Lufthauch streiche ich über deine Brüste. Ins Dekolleté. Über dein filigranes Brustbein. Eine Hand verbleibt an deinem Hals. Umschließt ihn. Die zweite streicht dein Haar hintern dein Ohr zurück.

Ich beuge mich zu dir vor. Bis zu deinem Ohr. Meine Hand spürt die Halsader pochen. Laut. Erwartungsvoll. Deine Hände sind verkrampft. Ich warte ein paar Herzschläge. Küsse dich zwischen Ohr und Hals. Du keuchst leise als sich meine Zähne in deinen Hals schlagen. Kurz. Fest. Ich lehne mich wieder hinter.

Du legst den Laptop weg. Meine Hände massieren deine Schultern. Sie sind verspannt. Einer meiner Fingerknöchel knackt. Ich wandere runter zu den Oberarmen. Genieße diese Frühlingsmorgenweiche Haut. Massiere die Unterarme.

Ziehe dich langsam zu mir her. Spüre die Wärme die in deinem Rücken pulsiert. Die Handballen. Du lässt deinen Kopf zurück gleiten. Auf meine Schulter. Lege eine Hand auf deinen Schenkel. Massiere mit zwei Händen die verbleibende. Deine Mandarinen-süßen Lippen befinden sich direkt an meinem Ohr. Dein heißer Atem erhitzt es. Wechsel. Ein kleines Stöhnen.

Ich lege deine zweite Hand auf deinen Schenkel. Streichel die Innenseite. Nehme wir wieder deine Hand. Führe sie langsam zu meinem Gesicht. Betrachte sie. Diese kleinen, Wohlbefinden spendenden Finger. Nehme mir den kleinen. Führe ihn zu meinen Lippen. Küsse ihn. Lecke mit der Zungenspitze über die Fingerkuppe. Führe ihn in meinen Mund. Umschließe ihn mit meinen Lippen. Beiße sanft hinein. Und lasse meine Zunge mit ihm spielen.

Ich lasse ihn wieder raus. Zurück auf deine Beine. Umfasse dich mit meinen Armen. Kuschel mich an dich. Und genieße deine Nähe…